Desensibilisierung Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung ist eine Methode, um bereits bekannte Allergien zu behandeln. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist sie sehr erfolgsversprechend. Bei dem Verfahren wird das Allergen in allmählich steigender Dosierung, mittels Spritze, Tabletten oder Tropfen verabreicht. Dabei wird der Körper langsam an den Auslöser gewöhnt.

Bei der Spritze wird das Allergen in steigender Dosis zunächst einmal wöchentlich injiziert. Danach erfolgt die Behandlung alle vier bis acht Wochen. Insgesamt dauert die Behandlung drei bis fünf Jahre.

Eine Alternative zur Spritze ist die Einnahme von Tabletten oder Tropfen. Diese Methoden haben sich bisher vor allem bei Gräserpollen als wirksam erwiesen. Dabei wird der Allergen-Extrakt täglich unter der Zunge platziert, dort eine Weile gehalten und dann geschluckt.

Nicht jede Allergie kann mit der Hyposensibilisierung therapiert werden. Vor allem bei Heuschnupfen zeigt sich die Therapie als wirksam. Andere Allergien, die damit behandelt werden können, sind Hausstaubmilben, Insektengifte, Katzenhaare sowie Asthma durch Heuschnupfen.

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